Jahresrundschreiben des Deutschen Böhmerwaldbundes e.V. 2012



Liebe Mitglieder
liebe Böhmerwäldler
liebe Landsleute
liebe Freunde der Böhmerwäldler

Ein arbeitsreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. Dies ist Anlass, Bilanz zu ziehen für das Jahr 2011 und Ausschau zu halten auf das Jahr 2012.

Ein Thema, das uns immer wieder beschäftigt, ist der Mitgliederschwund in den Heimatgruppen. Beim Osterseminar und bei der Arbeitstagung im Herbst haben wir versucht, Lösungen zu finden, mussten aber feststellen, dass wir dieses Problem nicht vom „Diskutiertisch“ aus lösen können. Nur vor Ort in den jeweiligen Heimatgruppen können entsprechende Aktivitäten zum Tragen kommen. Unsere Volksgruppe ist nicht kleiner geworden, im Gegenteil, sie ist gewachsen. Es muss doch möglich sein, auch die jüngeren Generationen für unsere Kultur, unsere Geschichte und unsere heimatpolitischen Anliegen zu interessieren sowie ihnen eine Gemeinschaft zu bieten, in der sie sich wohl fühlen können. Wir können nicht erwarten, dass sie von morgens bis abends Böhmerwäldler sind, denn sie sind eingebunden in ihre gegenwärtige Umwelt. Aber wir können ihr Interesse wecken an ihren Wurzeln, woher ihre Großeltern und Eltern kommen und Antwort geben auf die Frage, warum Oma von „Daheim“ spricht und damit nicht ihr jetziges Zuhause meint. Bei all unseren Überlegungen hat sich herauskristallisiert, dass nur ein persönliches Gespräch hier zum Erfolg führen kann. Also haben wir den Mut, die Menschen anzusprechen, sei es bei Veranstaltungen, bei Familienfeiern und ,ja, auch bei einer Beerdigung.

Das wichtigste Ereignis für uns Böhmerwäldler war in diesem Jahr unser 26. Bundestreffen vom 22. bis 24. Juli in unserer Patenstadt Passau, bei dem wir auch das 50-jährige Bestehen der Patenschaft feiern konnten.

An vielen Veranstaltungen konnten wir teilnehmen. Auftakt war die Eröffnung der Ausstellung im Kulturmodell Bräugasse, die unser diesjähriger Kulturpreisträger Gunther Fruth aufgebaut hatte. Wir sahen exzellente Glaskunst und Fotografien vom Wald, die zum Nachdenken anregten. „Werden und Vergehen“ war der Titel der Bildergalerie, eine emotionale Erarbeitung des Umbruchs in Stifters Hochwald.

Im Foyer des Rathauses trafen wir uns wieder, um die Fototafeln, die anlässlich 50 Jahre Patenschaft der Stadt Passau über die vertriebenen Böhmerwäldler erstellt wurden, anzusehen. Die Bilder zeigten einen Streifzug durch fünf Jahrzehnte und manch einer erkannte sich auf den alten Abbildungen wieder.

Gemeinsam stiegen wir dann die breite Treppe hinauf zum prunkvollen Großen Rathaussaal, um dem feierlichen Festabend beizuwohnen. Das 50-jährige Patenschaftsjubiläum und die Kulturpreisverleihung an Gunther Fruth waren die Höhenpunkte dieser Festveranstaltung, die musikalisch von dem Blechbläserquintett der städtischen Musikschule Passau umrahmt wurde. Beim anschließenden Empfang kam es zu vielen angeregten Gesprächen und jeder, der wollte, konnte eine Festschrift mit lesenswertem Inhalt mit nach Hause nehmen.

Nicht nur Passau war Veranstaltungsort. Am Samstagvormittag versammelten sich ca. 80 Böhmerwäldler zu einer Gedenkfeier an unserem Mahnmal in Lackenhäuser, die von Hans Slawik, Landesvorsitzender des DBB Bayern, und der Sing- und Spielschar München gestaltet wurde.

Diese mussten sich beeilen, um rechtzeitig um halbzwei Uhr beim Trachtenfestzug dabei zu sein. Vom Ludwigsplatz, durch die Fußgängerzone bewegte sich der bunte Zug mit ca. 500 Trachtenträgern und zwei Musikkapellen Richtung Dom, gesäumt von vielen Zuschauern. Auf dem Domplatz legten wir traditionsgemäß einen Kranz zum Gedenken an die Toten am Kriegerdenkmal nieder. Dann formierten sich die Fahnenträger zum Einzug in den Dom, gefolgt von vielen Landsleuten, die sich die Andacht in diesem wunderbaren Kirchenbau nicht entgehen lassen wollten. Vertriebenenpfarrer Klaus Hoheisl aus Neureichenau hielt eine bemerkenswerte Predigt, die den Gläubigen aus dem Herzen sprach.

In der Fußgängerzone boten die Spielscharen der BWJ anschließend noch ein fröhliches Bild mit ihren Tänzen.

In der Zwischenzeit hatte sich die kahle Dreiländerhalle in eine anheimelnde Stätte verwandelt. Stände mit selbst gestalteten Schmuck für jede Gelegenheit, Trachtenzubehör, Trachten, heimatlichem Gebäck und allerlei Kräutertränklein, aufgebaut vom Frauenarbeitskreis und den Heimatgruppen gesellten sich zu sehenswerten Bilderausstellungen der Böhmerwaldjugend und der Heimatkreise. In der Mitte befand sich der Bücherstand mit vielen Büchern der Heimatliteratur. Etwas Besonderes war die Ausstellung über den „Schwarzenberger Schwemmkanal“ von Prof. Korkisch sowie die Ausstellung „Wegweiser zum Frieden – Wegweiser nach Europa“ vom Heimatkundlichen Verein für Südböhmen e.V.. Auch die Bildertafeln zum Patenschaftsjubiläum von Friederike und Ingo Hans konnten noch einmal als Zweitanfertigung in Ruhe betrachtet werden und am Stand des Vereins der heimattreuen Böhmerwäldler konnte der Interessierte Auskunft zu unserem Mitteilungsblatt „Hoam!“ und über das Haus der Böhmerwäldler, Adolf-Webinger-Haus, erhalten.

Höhepunkt am Samstag war der Volkstumsabend, der mit dem Titel „Passau, du wundervolle“ unserer Patenstadt gewidmet war. Unter der Regie von Angelika und Armin Fechter boten die Sing- und Spielscharen aus Bayern und Baden-Württemberg zusammen mit den Unterinntalern, einer Trachtengruppe aus dem Passauer Raum, ein abwechslungsreiches Programm, das von den vielen Gästen mit reichlich Applaus honoriert wurde. Ein Glitzerpunkt war das „Passau-Lied“ getextet von Martin Buchner und vertont von Lois Milz, das die Gruppe extra für diesen Abend einstudiert hatte. Selbst den Vertretern der Stadt war dieses Lied unbekannt und somit eine gelungene Überraschung.

In kirchlicher Tradition versammelten wir uns am Sonntag zur Festmesse, anschließend zur Kundgebung und zum Böhmerwäldler Familientreffen wieder in der Dreiländerhalle. Wir erlebten einen eindrucksvollen Gottesdienst mit H.H. Domprobst Msgr. Hans Striedl als Zelebranten unter Konzelebration von Pater Georg Josef Erhart aus Gratzen im Böhmerwald.

Die Kundgebung wurde eingeleitet durch den Einzug der Böhmerwaldjugend und der Fahnenabordnungen. Bei der Totenehrung gedachte Hans Slawik auch der Toten des schrecklichen Amoklaufs, der am Vortag 77 jungen Menschen in Norwegen das Leben gekostet hatte.

Mit dem „Passau-Lied“ leitete die Böhmerwaldjugend zu den Reden über.

Im Mittelpunkt der Kundgebung stand die Festrede von Passaus Oberbürgermeister Jürgen Dupper. Sie war von grundsätzlicher Bedeutung und ist in voller Länge im September-„Hoam!“ von S. 21 an nachzulesen. Sie endete mit den Worten: „Unsere Patenschaft möge wachsen, gedeihen und blühen!“ Das ist auch der Wunsch des Deutschen Böhmerwaldbundes für die Zukunft.

Musikalisch umrahmt wurde die Festmesse sowie die Kundgebung von der Stadtkapelle Passau.

Dies war nun noch einmal eine „Impression“ unseres 26. Bundestreffens.

Einige wenige Festschriften zum 50-jährigen Jubiläum der Patenstadt können bei mir noch angefordert werden.

Damit das große Treffen der Böhmerwäldler ein Erfolg wird, bedarf es einer guten Vorbereitung, die ein ganzes Jahr Arbeit beansprucht.

Ich danke den Landsleuten Franz Payer, Christine Klotz, Birgit Kern, Johann Pöchmann, Sabine Januschko und Friederike Hans für die verantwortungsvolle Mitarbeit beim Bundestreffen. Hervorheben muss ich mit einem besonderen Dank für die sehr gute Organisation und Mitarbeit unseren Lm. Augustin Riedl!

Danken darf ich auch allen Landsleuten, die in der „kahlen“ Dreiländerhalle durch ihre Ausstellungen ein wunderschönes Ambiente schufen.

Ohne das aktive Miteinander von Böhmerwaldjugend, Frauenarbeitskreis, Heimatgruppen, Landesgruppen, Heimatkreise, Fahnenabordnungen und Einzelpersonen wäre ein solches Treffen gar nicht denkbar. Hier danken die Verantwortlichen allen, die zum Gelingen beigetragen haben.

Einen herzlichen Dank darf ich im Namen des Bundesvorstandes jenen Landsleuten in den Heimatgruppen sagen, die mit großem Einsatz die Fahrten nach Passau organisierten und durchführten.

Vergessen darf ich nicht, dass die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Passau, mit Herrn Oberbürgermeister Jürgen Dupper und Herrn Kulturamtsleiter Rainhard Wachtveitl überhaupt zu Durchführung unseres Treffens führt. Unserer Patenstadt ein herzliches Dankeschön!

Unser Treffen war ein guter Erfolg, den auch die Pressestimmen widerspiegelten.


Ausschau auf das Jahr 2012

Jakobitreffen auf dem Dreisessel und im sowie ums Adolf-Webinger-Haus in Lackenhäuser am 28. und 29. Juli 2012

Im Protokoll der Bundesvorstandssitzung am 29. Oktober 2011 lesen wir:

„Auf Anregung von Sabine Januschko werden wir den Volkstumsabend zum 100. Geburtstag (08.11.1912) Prof. Erich Hans widmen. - („Voder der Böhmerwaldjugend“; stellv. Bundesvorsitzender; Kulturreferent der SL, Böhmerwäldler Jahrbücher; „Hoam!“ – Bücher für die Böhmerwäldler - um nur einige seiner Arbeiten zu nennen.)“

Das führte zu folgender Vorgabe:

Nach Beschluss des Bundesvorstandes vom 29. Oktober 2011 wird das Treffen dem „100 Geburtstag von Prof. Erich Hans“ gewidmet.

Vorgesehenes Programm:

Samstag 28.07.2012

Mahnmalfeier
Ausstellungen im Adolf-Webinger-Haus: Frauenarbeitskreis, Buchstand, Ausstellung über Erich Hans

Kranzniederlegung am Grab von Prof. Erich Hans. – Lm. Franz Payer schlägt vor, dass der Bundesjugendleiter der Böhmerwaldjugend Lm. Stefan Klotz diese Ehrung vornehmen sollte.

(Durch den Besuch am Grab von Prof. Erich Hans am Samstagnachmittag in Freyung wird aus Zeitgründen kein Festakt beim Adolf-Webinger-Haus durchgeführt.)

Volkstumsabend in Verantwortung von Sabine Januschko, Thema „Voder der Böhmerwaldjugend“

Sonntag 29.07.2012

Berggottesdienst (Schubertmesse) an der Bischof-Neumann-Kapelle.
Kundgebung auf dem Dreisessel
Treffen am Adolf-Webinger-Haus

Der endgültige Ablauf des Treffens wird bei der nächsten Sitzung festgelegt und über ein Rundschreiben und das Mitteilungsblatt „Hoam!“ bekannt gegeben.


Bundesseminar vom 10. bis 14. April 2012 im Adolf-Webinger-Haus

Lm. Augustin Riedl und ich sind bereits dabei, das kommende Bundesseminar vorzubereiten.

Der Bundesvorstand hat beschlossen: Beim Seminar wird Passau besucht. Vorhaben: Glasmuseum beim Rathaus und Böhmerwaldmuseum, eventuell auch das Archiv in der Medienzentrale. Vielleicht mit Herrn Hanns Wiegel eine Führung in der Stadt.

Einige Vorschläge für den „Inhalt“ des Seminars sind eingegangen:
• Eine Dichterlesung zu Maria Schulze-Kroiher (von Friedl Vobis beim
letzten Seminar)
• Zeitzeugen, die als „Heimatverbliebene“ von ihrem Schicksal berichten.
• Vortrag über den Nationalpark Bay. Wald. (Dies müsste vor Ort
geschehen und ist von der Zeit her kaum durchführbar.)
• Vortrag von Florian Slawik über die symphonische Dichtung „Moldau“
von Smetana.
• Auch Lm. Walter Bernkopf wird beim Seminar wieder dabei sein.

Das wird sicher wieder ein interessantes Seminar.

Der Wunsch des Bundesvorstandes ist es, dass alle Heimatgruppen aus Bayern und Baden-Württemberg wie auch aus Österreich beim Seminar vertreten sind.




Förderverein für das Böhmerwaldmuseum in Passau

Bei der Mitgliederhauptversammlung des „Vereins Böhmerwaldmuseum Passau e.V.“ am 23. Juli 2011 wurde der Museumsverein von einem Träger- in einen Förderverein umgewandelt und der neue Vorstand des Fördervereins „Verein Böhmerwaldmuseum Passau e.V.“ gewählt:
Vorsitzender: Franz Payer
Stellv. Vorsitzender: Ingo Hans
Kassier: Franz Nodes
Schriftführerin: Friederike Hans
Beisitzer: Manfred Pranghofer und Dr. Eva Lechner
Kassenprüfer: Rudolf Müllert und Hanns Wiegel
Ständige Mitglieder: Verein der heimattreuen Böhmerwäldler e.V. Vorsitzender Wolfgang Stiepani; Deutscher Böhmerwaldbund e.V., Bundesverband, Bundesvorsitzender Ingo Hans
Beratend nach Einladung: Reinhard Wachtveitl von der Stadt Passau


Franz Payer, Franz Nodes und Manfred Pranghofer haben im Herbst beim Registergericht die Eintragung erfolgreich durchgeführt.

Mit der Umwandlung des Museumsvereins wurde das Böhmerwaldmuseum in das Eigentum der Stadt Passau überführt.

Z.Z. erarbeiten die Verantwortlichen des Fördervereins einen Nachfolgevertrag zwischen der Patenstadt Passau und dem „Verein Böhmerwaldmuseum Passau e.V.“ Hier werden die Verpflichtungen der beiden Vertragspartner festgelegt.

Dies geschieht auch auf Wunsch von Oberbürgermeister Jürgen Dupper, der uns Böhmerwäldler aufgefordert hat, dass der „Verein Böhmerwaldmuseum Passau e.V.“ auch weiterhin für das Böhmerwaldmuseum und das Archiv mit Verantwortung trägt.

In den Heimatzeitschriften wird Vorsitzender Franz Payer ausführlich über die Vorgänge berichten.

Der Bundesvorstand des DBB ist froh, dass eine so gute Lösung für das Böhmerwaldmuseum gefunden wurde.
Er bedankt sich bei den Landsleuten, die die Verantwortung übernommen haben.

Wir danken herzlich den Landsleuten Manfred Pranghofer und Paul Praxl, die mit hunderten von ehrenamtlichen Stunden für unser Museum und das Archiv über Jahrzehnte hinweg gearbeitet und gesorgt und es mit der Neugestaltung in die Zukunft geführt haben. Wir wissen, dass gerade diese beiden Landsleute in einem Maße für das Museum einstanden, dass eigentlich ein einfacher Dank nicht genügt.

Wir sind stolz auf sie und sind froh darüber, dass beide durch unsere Patenstadt Passau mit dem „Böhmerwäldler Kulturpreis“ geehrt wurden.


„Hoam!“ Mitteilungsblatt des Deutschen Böhmerwaldbundes

Vorsitzender Wolfgang Stiepani und Kassier Franz Nodes vom Verein der heimattreue Böhmerwäldler e.V. haben bei der letzten Bundesvorstandssitzung im Adolf-Webinger-Haus am 29.10.11 auch über die Probleme des „Hoam!“ gesprochen. „Durch Tod gehen immer mehr Bezieher verloren. Dank des DBB und durch Spenden ist das Mitteilungsblatt aber zum gleichen Preis für die nächsten zwei Jahre finanziell gesichert und kann in der jetzigen Form erscheinen. Man muss sich für die Zukunft aber im Klaren sein, dass neue Wege zur Erhaltung des „Hoam!“ gesucht werden müssen.“ (Soweit der Auszug aus dem Sitzungsprotokoll vom 29.10.11)

Im letzten Jahresschreiben von mir bat ich die Heimatgruppen bei der „Hoam!“ – Werbung zu helfen. Ich schrieb: „Wollen wir uns nicht unseres Sprachrohres berauben und damit verstummen, müssen wir für unser Mitteilungsblatt „Hoam!“ werben, damit wir auch in Zukunft und in der Zerstreuung miteinander kommunizieren können. - Es sterben sehr viele Landsleute weg, dadurch verlieren wir so viele Bezieher, dass es absehbar ist, wann unser Mitteilungsblatt aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr wie gewohnt erscheinen kann. - Deshalb würde ich mich freuen, wenn in den Heimatgruppen eine intensive Werbeaktion durchgeführt werden könnte. Diesem Rundschreiben lege ich ein Werbeblatt bei, Unterlagen können bei mir angefordert werden.“

Leider habe ich kaum darauf eine Resonanz erhalten. Ist uns denn unser Mitteilungsblatt so gleichgültig, dass wir hier nicht helfen wollen?

Ich rufe alle Landsleute noch einmal auf, für unser „Hoam!“ zu werben um Neubezieher zu gewinnen!

Haus der Böhmerwäldler, Adolf-Webinger-Haus

Franz Nodes berichtete bei der letzten Bundesvorstandssitzung: Das Haus ist 1996 von Grund auf renoviert worden und bis heute in einem guten Zustand.

Belegung: 50% Böhmerwäldler / 50% Schulklassen.

Durch ständige Instandhaltung bzw. notwendige Renovierungen entstehen laufend hohe Kosten, die alleine durch die Belegungseinnahmen nicht zu decken sind. Sie müssen über Spenden mit abgedeckt werden. Hier hilft der DBB – Bundesverband wie auch die Landesverbände.

Der Landesverband des DBB Baden-Württemberg hat z.Z. für die Grundsanierung des Speisesaals € 10.000,-- zur Verfügung gestellt. Die Kosten werden sich nach Schätzung der Fachleute auf ca. € 20.000.-- belaufen. Es wird durch ein Spendenaufruf zur finanziellen Mithilfe aufgerufen, mit der Hoffnung, dass so die Kosten abgedeckt werden können.

Die Belegungspreise sollen stabil bleiben.

Vorsitzender Wolfgang Stiepani „streckt in alle Richtungen Fühler aus“, um die Belegung des Hauses zu sichern.

Zur besseren Belegung das ganze Jahr über können die Heimatgruppe auch außerhalb der Heimatwochen im August bzw. September Aufenthalte im Haus buchen. Anruf unter der Telefonnummer 08583/1208, Fax: 08583/917234 bei Frau Hohenwarter. Dies ist eine der besten Hilfen für das „Vorhaus der Böhmerwäldler“!


Dokumentation Jahrbuch 2013

Bitte sendet die Bilder für die Dokumentation bis zum April 2012 an mich. In die Dokumentation gehören nur Bilder aus dem Jahr 2011!

Auch möchte ich keine Bilder zur Auswahl, sondern die Heimatgruppe entscheidet, welche Fotos eingearbeitet werden sollen und die Bildunterschriften nicht vergessen.

Von jeder Gruppe können maximal drei Bilder verwendet werden.

Achtet auch auf die Bildqualität, damit die Bilder im Druck gut herauskommen. Gerade bei Digitalbildern sind ein Großteil unscharf bzw. nicht richtig belichtet und damit eine Qualitätsminderung. Kleines Beispiel: für das Bundestreffen wurden bei mir ca. 700 Aufnahmen, die mit Digitalkameras gemacht wurden, eingeschickt, davon waren nicht einmal ein Drittel für ein Fotoalbum geschweige denn für den Druck zu gebrauchen. Aber nicht nur die Qualität sonder auch das Motiv spielt für die Veröffentlichung eine Rolle. Beispiel: Eine Wanderung – der Fotograf kommt der Gruppe nicht hinterher – er fotografiert also von hinten – ein „Rückenbild“ entsteht - - - - solche Bilder sind nicht besonders ansehenswert!



Wichtige Termine:

03. März 2012 Bundesvorstandssitzung im HdO in München
10.bis 14. April 2012 Bundesseminar im Adolf-Webinger-Haus
27./28. Mai 2012 Sudetendeutscher Tag
16. Juni 2012 Bundesvorstandssitzung in Nürtingen im HdH
17. Juni 2012 Bundeshauptversammlung in Nürtingen im HdH
28./29. Juli Jakobitreffen auf dem Dreisessel und in Lackenhäuser


Bitte weitere Vorhaben der Landes- bzw. Heimatgruppen rechtzeitig bei mir melden, damit sie in unserem Mitteilungsblatt „Hoam!“ veröffentlicht werden können.


Einen herzlichen Dank sage ich allen Landsleuten in den Vorständen unseres Verbandes für ihre vielfältige Arbeit für die Landsleute – mein Dank geht aber auch an alle unsere Mitglieder für ihre Treue zum Böhmerwaldbund und die Spendenfreudigkeit zu Gunsten unserer Einrichtungen wie Adolf-Webinger-Haus und Böhmerwaldmuseum.

Ich wünsche allen eine besinnliche Adventszeit

Euer

Ingo Hans
Bundesvorsitzender

Dieses Jahresrundschreiben des Bundesvorsitzenden sollte allen unseren Landsleuten in der Adventszeit bzw. zum Jahresabschluss bekannt gegeben werden. Wenn jemand Kopien des Schreibens zum Weitergeben braucht, bitte sofort bei mir melden, ich sende sie dann zu.